18 April 2026, 16:16

Bitcoin unter Druck: Kurzfristige Anleger verkaufen – doch Langfristige kaufen zu

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere Kryptowährungen auf einem weißen Hintergrund.

Bitcoin unter Druck: Kurzfristige Anleger verkaufen – doch Langfristige kaufen zu

Bitcoin-Markt zeigt Stresssignale, während kurzfristige Anleger große Mengen verkaufen

Der Bitcoin-Markt gibt Anzeichen für Belastungen, da kurzfristige Investoren große Volumina der Kryptowährung abstoßen. Das MVRV-Verhältnis – ein zentraler Indikator – ist unter die Marke von 1,0 gefallen, ein Niveau, das historisch mit einer Kapitulation der Anleger verbunden ist. Gleichzeitig nutzen langfristige Investoren den Kursrückgang offenbar, um ihre Positionen auszubauen.

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Der MVRV-Wert für kurzfristige Bitcoin-Besitzer liegt derzeit bei 0,82, was bedeutet, dass viele ihre Coins mit Verlust halten. Dieser Rückgang hat eine Verkaufswelle ausgelöst: In den letzten Wochen wurden über 300.000 BTC veräußert. Ein Teil dieser Aktivitäten dient der Gewinnmitnahme, andere Verkäufe deuten jedoch auf eine vollständige Kapitulation hin.

Trotz der kurzfristigen Turbulenzen bauen langfristige Anleger weiter aus. Seit Februar haben sie ihre Bestände um etwa 500.000 BTC aufgestockt. Ihr Vertrauen steht im Kontrast zur Zurückhaltung neuerer Marktteilnehmer.

Die Marktbedingungen bleiben volatil und werden von On-Chain-Daten, übergeordneten Wirtschaftstrends und regulatorischen Veränderungen geprägt. Analysten warnen, dass die anhaltende Unsicherheit in der globalen Finanzwelt weiteren Druck ausüben könnte. Dennoch folgten auf frühere Phasen der Instabilität oft Erholungen bei Bitcoin, die schließlich zu neuen Höchstständen führten.

Der aktuelle Markt zeigt eine gespaltene Strategie: Während kurzfristige Anleger ihr Engagement reduzieren, nutzen langfristige Investoren den Kursrückgang als Kaufgelegenheit. Da das MVRV-Verhältnis in der Nähe historischer Tiefstände liegt, beobachten Marktbeobachter genau, ob sich ein möglicher Wendepunkt abzeichnet.

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