25 June 2026, 08:11

Berliner Palliativmediziner vor Prozessende: 15 Tötungsvorwürfe und ein rätselhaftes Schweigen

Mordprozess gegen Palliativarzt nähert sich dem Ende

Berliner Palliativmediziner vor Prozessende: 15 Tötungsvorwürfe und ein rätselhaftes Schweigen

Der Mordprozess gegen einen 41-jährigen Palliativmediziner in Berlin nähert sich seinem Abschluss. Der Angeklagte, ein Arzt mit Promotion, wird beschuldigt, zwischen September 2021 und Juli 2024 fünfzehn Patienten vorsätzlich und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben.

Das Verfahren begann im Juli 2025, fast ein Jahr nach der Festnahme des Arztes Anfang August 2024. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Taten mit bedachtem Vorsatz und aus selbstsüchtigen Motiven begangen zu haben.

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Bald wird ein psychiatrisches Gutachten zur Persönlichkeit des Angeklagten und seiner Schuldfähigkeit vorgelegt. Anschließend könnte das Gericht die Beweisaufnahme abschließen. Die Plädoyers könnten bereits am Montag, dem 29. Juni, beginnen. Ob der Angeklagte sich zu den Vorwürfen äußern wird, ist bisher nicht bekannt.

Nach Auswertung der Sachverständigenaussagen wird das Gericht über das weitere Vorgehen entscheiden. Der Abschluss des Prozesses hängt von der Beweislage und einer möglichen Stellungnahme des Angeklagten ab. Ein Urteil wird zwar noch nicht erwartet, doch es wird den Plädoyers folgen.

Quelle