Bergretter im Leitzachtal suchen mit Drohne nach entlaufenem Hund
Das Bergrettungsteam Leitzachtal setzte kürzlich sieben Einsatzkräfte und eine Drohne ein, um in der Nähe von Breitenstein einen entlaufenen Hund zu suchen. Zwar mögen Tierrettungen auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken – doch für das Team sind solche Einsätze keineswegs selten.
Bei der Suche nach dem vermissten Hund kamen sowohl Bodentrupps als auch Luftunterstützung zum Einsatz. Häufig hilft die Mannschaft auch bei Nutztieren wie Kühen, Schafen oder Schweinen, die in unwegsamem Gelände in Not geraten sind.
Tierrettungen werden jedoch nur dann durchgeführt, wenn keine dringenderen Einsätze zur Rettung von Menschen anstehen. Die Besitzer geretteter Tiere erhalten für diese Sonderoperationen eine standardmäßige Rechnung, die die Kosten für Ausrüstung und Personal deckt.
Detaillierte Statistiken über vergangene Tierrettungen gibt das Team nicht öffentlich bekannt. Konkrete Zahlen – etwa zur Häufigkeit der Einsätze oder zu den am häufigsten geretteten Tieren – bleiben daher undokumentiert.
Das Leitzachtal-Team vereint Tierrettungen mit seiner vorrangigen Aufgabe, die Sicherheit von Menschen zu gewährleisten. Durch die Erhebung einer festen Gebühr stellt es sicher, dass die Ressourcen für alle Notfälle verfügbar bleiben. Der jüngste Einsatz unterstreicht einmal mehr die Bereitschaft des Teams, selbst bei der Suche nach einem verlorenen Haustier zu helfen.