04 April 2026, 14:20

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen geht auf der Straße und hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere zusätzliche Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wächst von neun auf dreizehn Mitglieder – ein Schritt zu mehr Repräsentation

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen und setzt damit ein Zeichen für eine breitere Vertretung. Erstmals gehören nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen dem Gremium an. Aktuelle Wahlen und ein neuer Aktionsplan sollen den Einfluss des Beirats auf lokale Entscheidungsprozesse stärken.

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Bei den jüngsten Wahlen wurden die neu geschaffenen Sitze besetzt. Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernahm den Vorsitz, während Uta Vossebrecker von der Städtischen Musikschule Max Bruch zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Beide werden künftig die Integration von Belangen behinderter Menschen in die kommunale Politik vorantreiben.

Während der Sitzung wurde zudem der überarbeitete Aktionsplan Inklusion verabschiedet. Das Dokument, das nun in klarerer und zugänglicherer Sprache verfasst ist, skizziert Maßnahmen zur Beseitigung von Barrieren und zur Steigerung der Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen. Der Plan wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

Darüber hinaus wurden Vertreterinnen und Vertreter bestimmt, die die Fachausschüsse des Stadtrats in Fragen der Inklusion beraten sollen. Ihre Aufgabe wird es sein, Politik und Verwaltung auf kommunaler Ebene in Sachen Teilhabe zu begleiten. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement der Gruppe und bezeichnete ihre Arbeit als "entscheidend für die Vielfalt und die Zukunft Bergisch Gladbachs".

Die Erweiterung des Beirats und die neue Führungsspitze unterstreichen den Willen zu mehr Inklusion in kommunalen Entscheidungen. Mit dem anstehenden Beschluss des Aktionsplans werden die Empfehlungen des Gremiums bald die Politik in der gesamten Stadt prägen. Die Aufnahme von Mitgliedern mit Lernbehinderungen sorgt zudem dafür, dass eine noch größere Bandbreite an Perspektiven Gehör findet.

Quelle