Bayreuther Festspiele verschieben Amtsantritt von Matthias Rädel bis nach 2026
Emma HerrmannBayreuther Festspiele verschieben Amtsantritt von Matthias Rädel bis nach 2026
Bayreuther Festspiele verschieben Amtsantritt von Matthias Rädel als erstem Intendanten
Die Bayreuther Festspiele haben den Beginn von Matthias Rädel als ersten Generalintendanten des Hauses verschoben. Ursprünglich sollte er sein Amt bereits in diesem Jahr antreten, nun wird die Ernennung erst nach den Jubiläumsfeierlichkeiten 2026 erfolgen. Die Verzögerung steht im Zusammenhang mit laufenden Diskussionen über Verwaltungs- und Finanzreformen des Festivals.
Rädel, derzeit stellvertretender Geschäftsführer und kaufmännischer Direktor an der Deutschen Oper Berlin, sollte die Position noch vor der diesjährigen Spielzeit übernehmen. Doch der Wechsel wurde aufgeschoben, da zentrale Änderungen in den Geschäfts- und Finanzstatuten des Festivals noch nicht abgeschlossen sind.
Die Verträge für Rädel und die Festspielleiterin Katharina Wagner können erst unterzeichnet werden, sobald diese Reformen finalisiert sind. Die Verhandlungen über ein neues Verwaltungsgerüst dauern noch an und haben zu der Verzögerung geführt.
Bayerns Kunstminister Markus Blume betonte, dass die Priorität weiterhin auf dem 150-jährigen Jubiläum des Festivals liege. Der Stiftungsrat stehe indes in engem Austausch mit sowohl Rädel als auch Wagner während des Prozesses.
Rädels Amtsantritt als Generalintendant wird nun erst nach dem Abschluss des Jubiläumsfestivals stattfinden. Die Verschiebung soll sicherstellen, dass strukturelle und finanzielle Anpassungen vor Beginn seiner Amtszeit umfassend geklärt werden. Bis dahin wird die Festivalleitung unter den bestehenden Regelungen weiterarbeiten.






