31 March 2026, 12:26

Bayern plant revolutionäres Sportgesetz für mehr Bewegung und Großevents

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin mit einem Gebäude mit Fenstern und einer Tür, umgeben von Bäumen und Bannern, unter einem bewölkten Himmel.

Bayern plant revolutionäres Sportgesetz für mehr Bewegung und Großevents

Bayern bereitet ein neues Sportgesetz vor, um seine Führungsrolle im Bereich des Sports zu stärken. Das Gesetz, das derzeit ausgearbeitet wird, soll alle Bereiche abdecken – von der Breitensportförderung bis zum Spitzensport. Die Verantwortlichen streben an, den Entwurf spätestens Anfang 2025 zu finalisieren.

Das Bayerische Sportgesetz schafft einen rechtlichen Rahmen für den organisierten Sport im Freistaat. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Kinder- und Jugendsport, Leistungssport, Inklusion sowie Gesundheitsprävention. Ein zentrales Ziel ist es, Freude an Bewegung und Zugang zu Sportangeboten für alle zu gewährleisten – etwa durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kitas und örtlichen Sportvereinen.

Für die Kommunen ergeben sich daraus neue Verpflichtungen, Sport- und Freizeitanlagen zu finanzieren. Das Gesetz berücksichtigt zudem Großveranstaltungen, darunter eine mögliche Münchner Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2036. Zwar orientiert sich der Entwurf an der "Weiß-Blau Sportvision 2040", doch bleiben konkrete finanzielle und strukturelle Details noch offen.

Bis zur Verabschiedung durch den Bayerischen Landtag können noch Änderungen vorgenommen werden – etwa bei der Förderung, Nachhaltigkeitsmaßnahmen oder der Eventplanung. Sobald das Gesetz in Kraft tritt, wird es die bayerische Sportlandschaft nachhaltig prägen: Es verpflichtet die Kommunen zu Investitionen in Infrastruktur und Programme und unterstützt sowohl Freizeit- als auch Leistungssportler. Gleichzeitig bleibt die Tür für internationale Großereignisse wie die Olympischen Spiele offen.

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