24 June 2026, 14:11

Audi revolutioniert Logistik mit autonomen Robotern und KI in Ingolstadt

Audis Logistik Teil 2: Praktischer Fortschritt

Audi revolutioniert Logistik mit autonomen Robotern und KI in Ingolstadt

Audi baut Automatisierung in der Fertigfahrzeuglogistik aus

Der Automobilhersteller setzt an seinem Standort Ingolstadt bereits autonome Roboter ein, um die Fahrzeugverwaltung zu optimieren. Mit den Maßnahmen will das Unternehmen Engpässe bei den Kapazitäten beheben und die Effizienz im Transportwesen steigern.

Das Ray-System im Werk Ingolstadt übernimmt inzwischen fast alle Fahrzeuge, die für den Schienentransport vorgesehen sind. Die speziellen Transportroboter sammeln und sortieren die fertigen Autos selbstständig in der sogenannten Process House des Werks. Die Fertigfahrzeuglogistik zählt damit zu den am wenigsten automatisierten Bereichen der Automobilproduktion – ein Umstand, den Audi nun ändern will.

Darüber hinaus treibt der Konzern die Automatisierung weiter voran: Künftig könnten KI-Systeme die Planung, Terminierung und den Einbau von Zubehör übernehmen. Autonome Fahrzeuge und Lkw sollen zudem das Be- und Entladen, die Auslieferung sowie die Hoflogistik revolutionieren. Audi investiert in zentrale Planungssysteme, um die Auslastung und Fahrzeugverfolgung über alle Marken hinweg zu optimieren.

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Um die Transparenz in der Lieferkette zu erhöhen, prüft das Unternehmen den Einsatz von Telematiksystemen im Fahrzeug sowie Satellitenortung für den ausgehenden Warenverkehr. Zudem werden RFID-Technologien und Selbstbedienungsterminals für die Ankunft und Abfahrt von Lkw getestet. Zusätzlich analysiert Audi die Produktionszeiten, um präzisere Abholzeiten für Fahrzeuge zu prognostizieren, die auf Autotransporter verladen werden sollen.

Hintergrund der Maßnahmen sind vor allem die anhaltenden Kapazitätsengpässe im europäischen Lkw-Verkehr, die unter anderem auf den Fachkräftemangel bei Fahrern zurückzuführen sind. Die Modernisierungen sollen die Effizienz und Transparenz im Logistiknetz von Audi deutlich verbessern. Langfristig erwartet das Unternehmen, dass die neuen Systeme die Abläufe in allen Werken straffen werden.

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