11 May 2026, 02:19

Alma Hasun beweist schauspielerische Vielseitigkeit in Wiener Theater-Highlights

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" zeigt eine Seite mit Text und einem Logo.

Alma Hasun beweist schauspielerische Vielseitigkeit in Wiener Theater-Highlights

Die Schauspielerin Alma Hasun hat in diesem Jahr anspruchsvolle Rollen in der Wiener Theaterszene übernommen. Zu ihren jüngsten Auftritten zählen ein atemloses Dialogfeuerwerk in Sophia oder Das Ende der Humanisten sowie ein kraftzehrender dreistündiger Monolog in Ganymed Areal – beides Produktionen, die ihr schauspielerisches Spektrum jenseits klassischer Besetzungsmuster unter Beweis stellen.

In Sophia oder Das Ende der Humanisten, inszeniert am Wiener Kammerspiele-Theater, verkörperte Hasun eine zentrale Figur in einer Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einer KI. Die Aufführung erforderte einen zweieinhalbstündigen Dialog in rasantem Tempo. Bei der Matinee um 15 Uhr fesselte sie das Publikum mit ihrer Intensität bis zum Schluss.

Ein weiterer Höhepunkt war Ganymed Areal, Teil des ortsspezifischen Stationentheaters im Otto-Wagner-Areal in Wien-Penzing. Hier spielte sie eine Pianistin, die ihre Spielfähigkeit verliert, und trug den gesamten dreistündigen Monolog allein vor. Die körperlichen und emotionalen Anforderungen der Rolle zeugten von ihrem Engagement für komplexe Charaktere.

Auch Hasuns klassische Ausbildung kommt in Stücken wie Anton Tschechows Onkel Wanja am Theater in der Josefstadt zur Geltung. Unter Tschechows Kurzgeschichten schätzt sie besonders Der dumme Franzose aus Er und Sie. Darüber hinaus ließ sie sich für Die Kostverköstiger von Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen inspirieren.

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Ihre Karriere zeigt eine bewusste Abkehr vom Klischee der „Mädchen von nebenan“. Stattdessen sucht sie nach dramatischen, vielschichtigen Rollen, die ihre künstlerischen Grenzen erweitern. Hasuns jüngste Arbeiten bestätigen ihre Vielseitigkeit auf der Bühne – von modernem KI-Drama bis zu körperlich fordernden Monologen. Mit wachsendem Ruf für anspruchsvolle Projekte prägt sie weiterhin die österreichische Theaterszene neu. Ihre kommenden Vorhaben werden diesen mutigen Performance-Ansatz voraussichtlich weiterführen.

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