Agrando sichert sich 12 Millionen Euro für digitalen Agrarhandel und Expansion
Johanna SchwarzAgrando sichert sich 12 Millionen Euro für digitalen Agrarhandel und Expansion
Agrando, ein digitaler Agrarhandelsplatz, sichert sich 12 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung – die größte Investitionsrunde ihrer Art für ein Start-up in diesem Sektor. Die Mittel sollen das internationale Wachstum vorantreiben, die Geschäftsaktivitäten ausbauen und neue Technologien für Landwirte finanzieren. Das 2015 gegründete Unternehmen unterstützt mittlerweile fast 20.000 Landwirte im deutschsprachigen Europa.
Ursprünglich als einfache Plattform gestartet, auf der Bauern Bestellungen für Agrarbedarf aufgeben konnten, entwickelte sich Agrando nach einer Weiterentwicklung des Konzepts zu einem datengetriebenen Marktplatz, der Landwirte, Händler und Lieferanten verbindet. Heute bietet das Unternehmen die größte Auswahl an Landwirtschaftsbedarf in der Region und stellt zudem maßgeschneiderte Handelsberatung bereit.
Die jüngste Finanzierungsrunde wurde von Yabeo Impact angeführt, hinzu kamen neue Investoren wie der Sony Innovation Fund und Investbridge. Bereits bestehende Geldgeber wie der June Fund und JLR Star beteiligten sich erneut. CEO Jonathan Bernwieser, dessen Familie seit Generationen in der Landwirtschaft tätig ist, baute die Plattform auf, um die Bedürfnisse kleinerer Agrarbetriebe zu adressieren.
Mit dem frischen Kapital will Agrando seine Expansion in neue Märkte beschleunigen und sein Empfehlungssystem für Landwirte weiter ausbauen. Zudem plant das Unternehmen den Start eines marktplatzbasierten Verkaufsangebots für Agrarprodukte, das Bauern dabei unterstützt, ihre Erzeugnisse direkt zu vermarkten. Dieser Schritt steht im Einklang mit der Mission, lokale Lebensmittelsysteme zu stärken und kleine Produzenten zu fördern.
Mit den 12 Millionen Euro an neuer Finanzierung ist Agrando bereit, seine Plattform auszubauen und die Werkzeuge für Landwirte zu verbessern. Die Investition soll zudem das Ziel vorantreiben, lokale Lebensmittel-Lieferketten zu festigen. In der nächsten Phase stehen eine breitere internationale Ausrichtung und ein stärkerer Fokus darauf, Bauern beim Verkauf ihrer Waren zu unterstützen.






