ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 20 Prozent teurer
Leon SchmidtADAC plant erste Beitragserhöhung seit sechs Jahren – bis zu 20 Prozent teurer
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant erstmals seit sechs Jahren eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Interne Dokumente, die Business Insider vorliegen, zeigen geplante Preisanpassungen – bei manchen Premium-Mitgliedern könnten die Beiträge um bis zu 20 Prozent steigen. Die Änderungen sollen auf der Hauptversammlung im Mai endgültig beschlossen werden.
Die letzte Beitragsanpassung erfolgte 2017; seitdem blieben die Preise unverändert. Nach dem neuen Vorschlag steigen die Grundbeiträge für Einzelmitglieder um mindestens 10 Euro pro Jahr. Familienmitgliedschaften könnten noch stärker belastet werden – hier sind Erhöhungen von bis zu 55 Euro jährlich möglich.
Bisher kosten Standard-Einzelmitgliedschaften inklusive Pannenschutz zwischen 85 und 105 Euro pro Jahr. Die höheren Premium- und Familientarife werden prozentual am stärksten angehoben. Im Schnitt dürften die Beiträge in allen Kategorien um etwa 20 Prozent steigen.
Der ADAC hat zwar keine genauen Zahlen veröffentlicht, bestätigte aber, dass Anpassungen notwendig seien. Die neuen Preise sollen 2027 in Kraft treten – vorausgesetzt, die Mitglieder stimmen im kommenden Monat zu. Die Erhöhungen beenden eine sechsjährige Phase stabiler Beiträge. Bei einer Zustimmung gelten die neuen Sätze ab 2027 und betreffen Millionen ADAC-Mitglieder. Als Begründung für die Anpassungen führt der Club finanzielle Belastungen an.






