04 April 2026, 22:16

Abschied vom Stinesser-Lift: Ein Stück Fischener Skigeschichte verschwindet

Plakat für Bazar Nürnberg Winter Sport in Berlin, das eine Person beim Skifahren mit Bäumen im Hintergrund und Text zeigt.

Abschied vom Stinesser-Lift: Ein Stück Fischener Skigeschichte verschwindet

Einer der bekanntesten Sessellifte von Fischen wird in diesem Herbst verschwinden. Der Stinesser-Lift, seit langem ein fester Bestandteil des Ortes, wird nach Jahren im Dienst demontiert. Der kürzere Buckelwiesen-Lift bleibt dagegen wie gewohnt in Betrieb.

Der Stinesser-Lift war ein zentraler Teil der Skigeschichte Fischens. Einheimische wie Toni Vogler erinnern sich oft an die anstrengende "Däpperle"-Arbeit – eine körperlich fordernde Aufgabe, die den Lift bei starkem Schneefall am Laufen hielt. Diese mühevolle Arbeit half, selbst unter extremen Winterbedingungen den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Die Mühe lohnte sich: Der Hang unter dem Maderhalm entwickelte sich zu einem Trainingsort für die deutschen Skinationalmannschaften. Zwar war der Stinesser-Lift der längere der beiden Sessellifte, doch seine Entfernung markiert das Ende einer Ära. Der Buckelwiesen-Lift, kürzer, aber nach wie vor beliebt, bleibt Skifahrern und Besuchern erhalten.

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Genauere Angaben zur ursprünglichen Errichtung und zum Eröffnungstermin des Lifts sind nicht überliefert. Interessierte können sich für weitere Informationen an örtliche Geschichtsvereine oder die Tourismusbüros in Fischen wenden.

Die Demontage des Stinesser-Lifts wird das Erscheinungsbild des Skigebiets von Fischen verändern. Der Buckelwiesen-Lift bleibt bestehen und sorgt so für ein Stück Kontinuität für Wintersportbegeisterte. Mit dem Verlust des Stinesser-Lifts endet zugleich ein Kapitel, das eng mit den Skitraditionen des Dorfes verbunden ist.

Quelle