26 March 2026, 00:16

ABL-Branche 2025: Leichter Rückgang, aber globale Stärke bleibt erhalten

Seite aus einem Buch mit dem Titel "Deutsches Patent 114,000,000", das eine technische Zeichnung einer Maschine auf der rechten Seite zeigt.

ABL-Branche 2025: Leichter Rückgang, aber globale Stärke bleibt erhalten

Deutschlands Analyse-, Biotech- und Labortechnikbranche (ABL) verzeichnete 2025 einen leichten Rückgang, bleibt aber ein globaler Schlüsselakteur. Trotz eines minimalen Umsatzrückgangs von 0,6 % erzielte der Sektor im vergangenen Jahr noch immer 11,2 Milliarden Euro. Ein neuer Bericht beleuchtet nun sowohl die Herausforderungen als auch die Wachstumsperspektiven für die kommenden Jahre.

Die Branche zeigte sich 2025 widerstandsfähig, doch die Inlandsumsätze sanken um 1,6 % auf rund 5,1 Milliarden Euro. Das Auslandsgeschäft stagnierte nahezu und stieg nur um 0,2 % auf 6,1 Milliarden Euro. Mit einem Exportanteil von etwa 54 % an der Gesamtproduktion bleibt die Branche stark von ausländischen Märkten abhängig.

In den ersten drei Quartalen 2025 schwächelten sich die Exporte in wichtige Absatzmärkte ab: Die Lieferungen in die USA gingen um 10 % zurück, jene nach China um 6 %. Für andere bedeutende asiatische Märkte wie Japan, Indien oder Südkorea liegen keine detaillierten Nachfragedaten vor – doch die globale pharmazeutische Nachfrage steigt weiterhin an.

Trotz dieser Rückschläge blicken die Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Die meisten rechnen für 2026 mit einem Umsatzplus von drei bis vier Prozent. Auch der weltweite Markt soll in den nächsten Jahren jährlich um etwa fünf Prozent wachsen. Aktuell beschäftigt die Branche in Deutschland rund 52.500 Menschen.

Der Industrieverband SPECTARIS hat kürzlich den Trendreport Analyse-, Biotech- und Labortechnik 2026/2027 veröffentlicht, der Einblicke in zentrale Märkte, Entwicklungen und zukünftige Chancen der Branche gibt.

Die Performance der ABL-Branche im Jahr 2025 spiegelt eine Mischung aus Herausforderungen und stabiler Nachfrage wider. Da mehr als die Hälfte der Produktion ins Ausland geht, werden globale Handelsströme weiterhin das Wachstum prägen. Die Unternehmen richten ihren Blick nun auf 2026 – mit der Erwartung moderater Umsatzsteigerungen, trotz der jüngsten Einbrüche in Schlüsselmärkten.

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