3,8 Millionen Euro Schaden: Zwei Verurteilungen in großem Sozialbetrugsfall
Jana Keller3,8 Millionen Euro Schaden: Zwei Verurteilungen in großem Sozialbetrugsfall
Zwei Angeklagte in großangelegtem Sozialversicherungsbetrug und illegaler Beschäftigung verurteilt
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt Augsburg hat einen Betrugsfall aufgedeckt, bei dem ein finanzieller Schaden von über 3,8 Millionen Euro entstand. Die Ermittler fanden heraus, dass gefälschte Rechnungen in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro zur Verschleierung der Straftaten genutzt wurden.
Im Mittelpunkt des Verfahrens standen neunzehn Beschuldigte aus dem Raum Kaufbeuren. Zwei von ihnen wurden wegen vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträgen und illegaler Beschäftigung schuldig gesprochen. Ein Angeklagter erhielt eine fünfjährige Haftstrafe für seine Rolle in dem Betrugssystem. Ein weiterer wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten sowie einer Geldbuße von 12.600 Euro verurteilt, nachdem er ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte.
Karrierechancen beim Zoll: Infotag in Augsburg Das Hauptzollamt Augsburg wirbt zudem für Berufsmöglichkeiten im Zolldienst. Am 19. Juli 2025 findet ein Karriere-Informationstag für Interessierte statt. Anmeldungen sind per E-Mail unter [email protected] möglich. Weitere Informationen zu Ausbildungswegen gibt es unter www.zoll-karriere.de.
Für Medien- und Bürgeranfragen steht Tim Hagenbusch vom Hauptzollamt Augsburg als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Verurteilungen beenden ein langjähriges Ermittlungsverfahren wegen großangelegten Sozialbetrugs. Der Gesamtfinanzschaden durch die Machenschaften beläuft sich auf über 3,8 Millionen Euro, wobei gefälschte Rechnungen eine zentrale Rolle spielten. Wer sich für eine Laufbahn beim Zoll interessiert, kann sich noch für die anstehende Informationsveranstaltung in Augsburg anmelden.






